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Datentransfer

Datenaufbereitung für Motivdrucke bei Archidea-Art

Damit die Druckergebnisse Ihren Erwartungen entsprechen, bitten wir um Übersendung der Bilddatei mit Angabe der gewünschten Glasgröße. Da uns ein erstklassiges Ergebnis am Herzen liegt, prüfen wir gerne im Vorfeld die Bildqualität, ein Service, der für Sie selbstverständlich kostenfrei ist.

Dateityp

TIF, jpg, pdf, Vektorgrafiken in eps, dxf, svg

Dateigröße

Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Druckdatei im richtigen Seitenverhältnis vorliegt. Legen Sie Ihre Dateien immer im Maßstab 1:1 an.
Auflösung
Ihre angelegten Dateien (1:1) müssen eine Auflösung: möglichst 180 dpi

ICC-Profile

RGB Bilder sollten im Adobe RGB 1998 Farbraum vorliegen. CMYK Bilder müssen im Euroscale Coated v2 Farbraum vorliegen. Wenn Sie ein Bild ohne Profil schicken, dann wird diesem Bild automatisch unser Arbeitsfarbraum zugewiesen.

Volltonfarben

Volltonfarben können nur annähernd wiedergegeben werden.

Vektorgrafiken

Vektorgrafiken nehmen wir aus folgenden Programmen entgegen: Adobe Illustrator, Auto CAD (DXF, DWG), Corel Draw.

Datenvorbereitung für Fotografen

Die Kamera bitte so einstellen, dass die Bilder direkt im TIF Format abgespeichert werden. Auch den Farbraum (Adobe RGB 1998) sollten Sie schon voreinstellen.

Datentransfer

CD-ROM, DVD, USB Stick. Größere Datenmengen erreichen uns über We Transfer oder iCloud

Befestigung und Rahmen

Fotos und Bilder auf Glas nach dem ARCHIDEA-Verfahren werden im Regelfall ohne Rahmen an den Wandflächen positioniert. Die geschliffenen und polierten Kanten des Glasträgers bestechen durch ihre optische Wirkung.

Auf den Bildrückseiten sind  Aufhängungen in verschiedenen Ausführungen aus pulverbeschichteten Stahlblech – Profilen mit einem Spezialkleber fixiert. Bedingt durch die Aufbauhöhe  der Profile  schweben die Bilder vor der Wandfläche. Formatabhängig  ist die Stückzahl der Aufhängungen variabel. Die Aufhängen sind mit einem Randabstand von 50 mm zur Bildkante versetzt montiert. Geeignete Wanddübel, Schrauben und Haken sind für die Aufnahme zu verwenden.

Für die Montage von großformatigen Bildern können punktuelle Glashalter eingesetzt werden. Die Bohrungsdurchmesser und Anzahl der Halter sind im Vorfeld abzustimmen.

Das direkte Verkleben von Glasbildern auf nicht saugende Untergründe mit Montagekleber der Fa. Heller, Klebertyp HB 45, ), den Sie über uns beziehen können, ist möglich. Die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers sind zu beachten. Kleberdurchschläge sind ausgeschlossen.

Technische Richtlinien und Hinweise

1. Pulverlackbeschichtung und Thermotransfer - Druckverfahren auf Glas

Die von uns eingesetzten Pulverlacke sind lösungsmittelfrei und umweltverträglich. Nach einer speziellen Vorbehandlung der Glasflächen werden die Pulverlacke aufgebracht und unter thermischer Einwirkung auf der Glasfläche gebunden.
Für das Beschichtungsverfahren sind Float- und Ein-Scheiben-Sicherheits-Gläser (ESG), geeignet. Ebenso werden mattierte Gläser und Pressgläser auf der glatten Oberfläche beschichtet. Verbundsicherheitsglas und Hohlgläser können nicht beschichtet werden. Die Beschichtung erfolgt auf der Luftseite des Glases.
Für die Beschichtung von Float –Gläsern, die keine gesäumten Kanten, Ausschnitte und Bohrungen haben übernehmen wir keine Gewähr. Durch die thermische Belastung während des Fertigungsprozesses kann es zu Spannungsrissen kommen.
Alle Farben nach RAL, RAL-Design, Sikkens und NCS und auch nach Farbmuster sind möglich. Pulverbeschichtete Glasflächen eignen sich ohne Einschränkungen für den Einsatz im Innenbereich. Vollflächige oder teilflächige Beschichtungen auf der Spiegelrückseite sind möglich. Pulverbeschichtete Glasflächen sind blickdicht. Eine Lichtdichtheit ist bedingt durch die Farbwahl unterschiedlich zu bewerten.
Fotorealistische Drucke und Kunstdrucke auf Glas nach dem ARCHIDEA-Verfahren, werden in Opak oder transluzenten Ausführungen gefertigt.

2. Teilflächige Beschichtung

Die teilflächige Beschichtung in Form von Streifen und Balken ist möglich. Freiformen werden nur nach vorheriger Absprache ausgeführt. Der Mindestabstand zwischen zwei Farbflächen muss 5 cm betragen.
Zweifarbbeschichtungen können ausgeführt werden. Auf der beschichteten Fläche sind die Übergänge des Pulverauftrages der zweiten Farbbeschichtung zu erkennen.

3. Abmessungen und Toleranzen

Glasformate bis zu einer Länge von 4000 mm und einer Breite von 1250 mm werden beschichtet. Breiten über 1250 mm nach Absprache. Beschichtet werden Glasdicken von 4 mm bis 12 mm. Die Beschichtungen von Gläsern mit Dicken von 15 mm und 19 mm sind abhängig vom Gewicht und der Form des Glases. Beschichtungen erfolgen nur nach vorheriger Abstimmung.

Glasdickentoleranzen nach DIN 572 Teil 2
Zuschnitt, Längentoleranzen nach DIN EN 572 abhängig von der jeweiligen Art der Kantenbearbeitung.
Eingeschränkte Toleranzen für Rechteckzuschnitte nach vorheriger Klärung können ausgeführt werden.
Ausbildung von Kanten für vorgespanntes Glas, gesäumt, geschliffen und poliert nach DIN 1249 T 11.
Toleranzen für Eckabschnitte, Eckausschnitte, Randausschnitte und Ausschnitte in der Fläche nach EN 12150. Mindestmaß bei innenliegenden Radien 10 mm.
Sondertoleranzen, Fertigung auf CNC-Bearbeitungszentrum. Minimaler Innenradius bei Ausschnitten gleich der Glasdicke. Sichtbare und spürbare Polierspuren und Polierriefen sind zulässig.
Toleranzen von Bohrungsdurchmessern und Lage nach EN 12150.

4. Visuelle Beurteilung der Beschichtung

Das Glas wird vor der Beschichtung nach den Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen geprüft. Zulässige Einschlüsse, Blasen, Punkte  Flecken etc., die nach der Beschichtung auffällig sind geben keinen Grund zur Beanstandung.
Generell wird die Beschichtung von der nicht beschichteten Fläche in der Durchsicht beurteilt. Die Beurteilung ist angelehnt an die Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen.
Beschichte Gläser werden in der Lage des Einsatzes beurteilt. Betrachtungsabstand 1 Meter.
Farbabweichungen können bedingt durch die Eigenfärbung des Glases auftreten. Insbesondere beschichtetes Float- Glas zeigt leicht Farbunterschiede, z.B. eine weiße Farbbeschichtung wird in der Durchsicht eine mintgrüne Verfärbung zeigen. Farbeinschlüsse abweichender Farben sind nicht zulässig. Der optische Gesamteindruck von beschichtetem Glas  aus einer Fertigung ist gegeben. Leichte Farbabweichungen bei Nachbestellungen sind möglich und geben keinen Grund zur Beanstandung.
Wolkenbildungen bei einer nicht hinterleuchteten Glasfläche sind nicht zulässig.
Die Ansicht auf die beschichtete Glasrückseite  von Standardbeschichtungen wird nicht beurteilt. Bei vorgesehener Betrachtung von beiden Seiten empfehlen wir eine Bemusterung.
Ist die pulverbeschichtete Fläche ebenfalls Sichtseite werden Lacke mit strukturierter Oberfläche eingesetzt um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild zu erzielen.
Effektlacke wie z.B. RAL 9006 Weißaluminium und 9007 Graualuminium zeigen einen stark reduzierten Effekt.
Beigestellte Gläser mit Ausschnitten und Bohrungen, die auf Grund ihrer Geometrie ein Beschichten nur auf der Zinnseite zulassen und nach dem Beschichten Rückstände zeigen, können nicht beanstandet werden. Rückstände auf der Zinnseite der Gläser werden teilweise erst nach der Beschichtung sichtbar.
Sollen Gläser ohne ESG-Prüfstempel ausgeführt werden, ist dies bei Bestellungen zu vermerken. Ohne diesen Hinweis ist eine Beanstandung nicht möglich.

5. Montage

Die beschichteten Gläser können mit geeigneten Punkthaltern montiert werden.
Beim Verkleben von beschichteten Gläsern sind die Hinweise der Kleberhersteller zu berücksichtigen. Lösungsmittelhaltige Klebstoffe dürfen nicht verwendet werden. Die Oberfläche ist vor dem Verkleben mittels eines Schleifpapieres leicht aufzurauen. Flächen müssen frei von Fetten, Ölen und Stäuben sein. Die Verklebung kann nur auf nicht saugenden Untergründen vorgenommen werden. Eine Gewähr bei unsachgemäßer Verarbeitung wird nicht übernommen.

6. Reinigung

Die Glasoberfläche ist mit geeigneten Glasreinigern zu reinigen.
Für die Reinigung von beschichteten Flächen keine lösungsmittelhaltige Reiniger verwenden. Übliche Spülmittel oder Seifenlaugen verwenden.

7. Beurteilung von rückseitig bedruckten Glasflächen

Fotorealistische Darstellungen, Kunstdrucke und mehrfarbige Flächen haben bedingt durch das vorgelagerte Glas und des thermischen Fertigungsprozesses minimale Farbabweichungen gegenüber Ausdrucken auf Papier. Diese minimalen Farbabweichungen geben keinen Grund zu Beanstandungen.
Fertigungsbedingt ist ein Überdruck von umlaufend 5 mm bei der Größenfestlegung der Bilddatei zu berücksichtigen.
Toleranzen der Darstellung zur Glaskante betragen +-2mm. Bilddateien siehe Dateitransfer